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  •  TZ der Kaminkehrer-Innung Oberbayern

  • Teilnehmer > 900 p. Jahr
  • Kurse > 50 p. Jahr
  • Referenten 21

Entstehtungsgeschichte


Der Beschluß der außerordentlichen Innungsversammlung vom Oktober 1988 ein Technologiezentrum zu bauen, das der Aus- und Fortbildung in unserem Handwerk dienen soll, liegt lange zurück, um so mehr gewinnt er heute an Bedeutung. Nur noch wenig wird im Jahr 2013 so sein, wie es einmal war. Aber es bieten sich nun für uns auch Chancen. Zum ersten Mal können wir als Kaminkehrer durch eigene Anstrengungen unser Betriebseinkommen steigern.

Die Baumaßnahme war von einer überaus langen Fertigstellungszeit begleitet, die uns insbesondere in der Frage der Finanzierung oft vor unlösbare Probleme stellte. Schwierige Grundstücksverhandlungen mit der Stadt München ergaben sich durch die Feststellung des kontaminierten Bodens. Viel Zeit und Geld mußten für das Entsorgungskonzept investiert werden, um den Grundstücksankauf zu ermöglichen. In bedrohliche Finanzierungsnöte kam die Gesamtmaßnahme durch den neuen Bedarf an Fördermitteln für Ausbildungseinrichtungen in den neuen Bundesländern. Zudem kam eine kurze Phase des Baubooms auf uns zu. Der Index im Baubereich kletterte bei verschiedenen Gewerken derart hoch, daß man sich im Jahr 1992 nicht mehr in der Lage sah, das Gesamtvorhaben noch finanziell mitzutragen. Konsequenterweise mußte ein Planungsstop beschlossen werden. Erst durch die Zusagen der Mittelzuwender, dem Bayerischen Wirtschaftsministerium sowie dem Bundeswirtschaftsministerium, im Jahr 1995 war wieder der Weg einer soliden und gegenüber den Innungsmitgliedern verantwortlichen Finanzierung gegeben. Die Baumaßnahme und die Inneneinrichtung ist mit 70 %, jeweils zur Hälfte von Bund und Land gefördert worden. Dagegen war aufgrund neuer Förderrichtlinien beim Bund eine Gleichbeteiligung zum Grundstückskauf nicht mehr möglich. Ein nicht unerheblicher Betrag von DM 640.000,- mußte zusätzlich aufgebracht werden. Der Eigenanteil der Innung erhöhte sich dadurch auf 65 %. Ohne die Mitfinanzierung (35%) des Freistaates Bayern und der sich damals bereits abzeichnenden Entwicklung sinkender Baupreise wäre die Realisierung des Technologiezentrums gescheitert.

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